Austausch mit der Deutschen Steuergewerkschaft NRW

· Haushalt und Finanzen · Öffentlicher Dienst

Austausch mit der Deutschen Steuergewerkschaft NRW

2. Juli 2018

v.l.n.r.: Rainer Hengst (DSTG), Manfred Lehmann (DSTG), Robert Wendt (WiMi Haushalt und Finanzen), Marc Kleischmann (DSTG), Monika Düker MdL, Jürgen Deimel (DSTG), Stefan Engstfeld MdL.

Am 28. Juli tauschten sich Monika Düker, Stefan Engstfeld sowie der zuständige wissenschaftliche Mitarbeiter Robert Wendt mit dem Vorstand der Deutschen Steuergewerkschaft Nordrhein-Westfalens aus. Wichtige Themen des gemeinsamen Fachgesprächs waren strukturelle Handlungserfordernisse im Dienstrecht im Zuge der Dienstrechtsreform, Arbeitsbelastung, betriebliches Gesundheitsmanagement und Personalausstattung.
Deutlich wurde im Gespräch, dass die Gewerkschaft bei der Arbeitszeit und Eingangsbesoldung dringenden Handlungsbedarf sieht. Denn um die derzeitige Personalsituation zu verbessern und zu der freien Wirtschaft konkurrenzfähiger aufgestellt zu sein, muss die Finanzverwaltung für junge Bewerber*innen attraktiver werden. Dazu gehören für die Gewerkschaft die Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit (derzeit 41 Std/Woche) und eine höhere Eingangsbesoldung für die Beamt*innen der Finanzverwaltung. Die beamtenrechtliche Probezeit von derzeit 3 Jahren soll verkürzt werden. Um Personalanreize zu schaffen, sollen Anwärterbezüge für lebensältere Berufseinsteiger*innen erhöht werden. Zu bemängeln ist derzeit noch die Förderung für Teilzeitkräfte. Diese werden weniger zügig befördert als ihre Kolleg*innen in Vollzeit. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement hingegen wird in der Finanzverwaltung konsequent angewandt und klappt sehr gut. Ausbaufähig sind Präventionsangebote und eine Etablierung von Coachings für Führungskräfte. Ein Folgetermin für den Austausch ist für die zweite Jahreshälfte angedacht.