Besuch bei der Kinder- und Jugendfarm Wuppertal

Die Übernahme von Verantwortung, demokratisches Handeln und der Zugang zu Natur und Tieren sind die Grundlage der Arbeit der Kinder- und Jugendfarm in Wuppertal.

Am 5. April hat Monika Düker der Farm einen Besuch abgestattet und sich von den Kindern und Sozialpädagog*innen das besondere pädagogische Konzept zeigen lassen.

Der Umgang mit den Tieren fungiert dabei als verbindendes Element, um Besucher und Besucherinnen unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft zu integrieren und soziale Kompetenz zu fördern. Bei dem Umgang und der Pflege der verschiedenen Tiere der Farm lernen die Kinder, Verantwortung zu übernehmen, und spüren die Konsequenzen ihres Handelns unmittelbar. Natur und Umwelt sollen mit allen Sinnen wahrgenommen werden.

Mitbestimmung wird im Farmalltag gelebt: Die Kinder und Jugendlichen organisieren sich selber und bestimmen die Arbeitsaufteilung untereinander. In der sogenannten „Farmversammlung“ können alle Kinder Kritik äußern und Vorschläge machen, zum Beispiel ob und welche Tiere neu angeschafft werden sollen und was mit sterbenden Tieren passiert. Die „Farmsprecher*innen“ bringen dann diese Wünsche und Entscheidungen in den Vorstand und in das Pädagogische Team ein. Demokratisches Handeln wird somit direkt gefördert und in den Alltag der Besucher*innen integriert.

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